Orrr

you are my sunshine, my only sunshine

Es ist viel zu früh. Viel zu früh. Wenn ich jetzt aufstehe, dann hat der Tag ungefähr drei Stunden mehr als sonst. Drei Stunden mehr, die ich nicht sinnvoll füllen kann. Seit einigen Tagen bin ich wieder der Prokrastination verfallen, was, angesichts der bevorstehenden Klausuren, eher unglücklich ist. Und, anstatt Versuche zu starten, dem zu entkommen, lasse ich mich immer weiter in das Loch zerren, das bereits den Großteil meiner Lebens- und damit auch meine Lernenergie aufgesogen hat. Diese quälende Redundanz scheint also ein fester Bestandteil des Studentenlebens zu sein. Muss ich das jetzt so akzeptieren? – Wenn die Antwort „nein“ wäre, würde ich dann überhaupt was ändern? – Wem machen wir hier eigentlich was vor?