Kognitionspudding

Dillon – Your Flesh Against Mine

Morgens. Ich wache auf und spontan überkommt mich ein merkwürdiges Gefühl. Mein Körper und mein Inneres, mein Sein, sind nicht miteinander verbunden. Mein Inneres rutscht nicht aus mir heraus, weil unter meinen Füßen Haut ist, da bin ich ziemlich sicher und trotzdem traue ich mich nicht aufzustehen, aus Angst, dass die Haut unter meinen Füßen nicht stark genug ist, um mich in mir zu halten, dass ich herausrutschte wenn ich mich aus der Horizontalen in die Vertikale begebe.

Die Platte springt

Nirvana – Heart-Shaped Box

Ich nehme noch einen Schluck Kaffee und lasse mich wieder in die Kissen sinken. Mein Kopf ist voll und leer gleichzeitig, und ich hab den Verdacht, dass ich heute verdammt depressiv bin, aber das weiß ich erst, wenn ich richtig wach bin. Dieser Zustand ist elend. Eigentlich ist das jeder Zustand zur Zeit, aber das mag ich nicht zugeben, weil ich ein verwöhntes Industriestaatenkind bin, das sich schämen sollte über so banales Zeug wie Leben zu nölen. Ach, f*** off, wem mache ich was vor? Ich nöle. Das ist ein Nöleblog. Also nöle ich. Und ja, ich bin heute depri. Deal with it.