ich bin dann mal groß

Placebo – Blind

Auf dem Kassenband liegen eine Flasche Volvic mit Geschmack, Pilze und Brot. Auf meinem Arm steht wasserverwaschen das Wort „Seife“, selbige habe ich vorhin schon besorgt. Direkt nach dem ich alleine, ganz selbständig, einen beängstigenden Behördengang erledigt habe. Ohne Mama. Das ist neu. Und auch, als ich danach im Wartezimmer meiner Frauenärztin „Wenn ich mal groß bin“ lese und mir gegenüber eine gleichaltrige mit mütterlicher Begleitung sitzt, welche sie sogar in den Behandlungsraum begleitet, fühle ich mich bestätigt: Ich bin heute erwachsener als noch im vielsagenden gestern. Doof nur, wenn man dann heulend zu Hause sitzt und nicht mehr klarkommt und gar nicht genau sagen kann, was eigentlich schon wieder kaputt ist. Ich könnte Mama anrufen, aber das scheint mir irgendwie falsch…

das blaue Social Network

Tagtäglich fraß es meine Zeit. Nun nicht mehr. Ich habe mich abgemeldet. Das Leben ohne Facebook kann beginnen. Werde euch über die Schwierigkeiten ein Leben ohne soziales Netzwerk führen zu wollen auf dem Laufenden halten. Die erste er gab sich direkt am ersten Tag: Spotify funktioniert nicht mehr richtig. War ein schönes Programm!