Es lohnt sich also doch

Musik: Muse – Sunburn

Nur weil es mehr als hundert Mal gut gegangen ist, heißt das nicht, dass es nicht doch noch passieren kann. Also zahle ich jetzt 40 Euro, innerhalb einer Woche. Karte nachträglich abstempeln ist nicht.

Ärgerlich ist es auf jeden Fall. Aber wenn ich meine Schwarzfahrerlaufbahn mal dezent überschlage, habe ich immer noch locker ein Plusgeschäft gemacht :P.

Manchmal hat das Leben so Anfälle, da versucht es dich umzuboxen

Musik: Diary Of Dreams – Matching Lives

Ein Blick auf die Uhr sagt mir, dass ich hier falsch bin. Ich gehöre ins Bett. Ein Blick auf dem Kalender sagt mir, dass ich auch da falsch wäre. Allerdings ist mir das egal.

Viel zu oft habe ich in den letzten Tagen einfach den Wecker ausgestellt. Wie ich mich dafür nicht leiden kann. Wie kann einem nur alles so egal sein? Die Zukunft, die Gegenwart, sogar die Vergangenheit…

Ich will mein Glücksgefühl zurückhaben. Einmal davon getrunken, für immer abhängig… Ich war betrunken! Ich will den Rausch zurück.

Und täglich grüßt der Psychoschaden

Musik: Anastacia – Welcome To My Truth

Stell dir vor, du kannst fliegen. Ohne irgendwelche Hilfsmittel. Du fliegst durch die Gegend, Straßenpflaster unter dir, rechts und links Häuser, ein Park, unter dir Wiese und dann crasht du frontal gegen einen Baum.

Meine Stimmung kann innerhalb einer Sekunde von total happy ins Gegenteil umschlagen. Schon immer. In den letzten Jahren besonders oft, besonders hart. Das ist alles so ermüdend, anstrengend, unverständlich. Immer wieder. Eigentlich sollte ich nach 22 Jahren doch gelernt haben, damit klarzukommen? Psychoschaden, der mein Leben bestimmt, terrorisiert.

In den letzten Tagen noch nie dagewesen krass: Ich war so glücklich, wie noch nie. Wollte euch alle abknutschen :P. Ich konnte wirklich fliegen! Dann der Absturz. Dann der Flug. Absturz. Flug. Eigentlich erlag ich dem Glauben, dass es besser wird…. Wird das denn nie enden?

Ich fliehe vor Gartenzäunen

Musik: My Broken Frame – No One

Du willst das, vor dem ich geflohen bin. Und obwohl ich selbst noch bis vor wenigen Wochen wollte, scheint es mir nicht nachvollziehbar, blind, idiotisch.

Haus mit Messingnamensschild, Gartenzaun, Hund und dann irgendwann auch ein Kind. Du hattest es schon mal, es ging kaputt. Trotzdem glaubst du noch dran, was die Sache noch unverständlicher macht – oder auch nicht. Ich bin nicht sicher, ob ich noch daran glaube. Sicher ist nur, dass ich jetzt nicht daran glauben will.

Party für die Singlefee! Und du abonnnier ne Zeitung :P.

für ungenannte Person, auch Mann mit Kind genannt

Getrennt

Musik: Muse – Hyper Chondriac Music

Ungenannte Person, auch „kennstdunicht“ genannt, ist der Meinung, dass gar nicht Schluss sein kann, da in meinem Blog zu wenig gar keine selbstbemitleidende Einträge zu dem Thema vorhanden sind. Damit es auch der letzte Trottel erfährt:

Ein Pressesprecher von Julefee gab nun bekannt, dass die Lebenskünstlerin und ihr Studentenfreund sich tatsächlich getrennt haben und bestätigte damit die seit Tagen bestehenden Gerüchte. Als Grund habe Jule „kreative Differenzen“ angegeben und habe um eine Schonfrist in Bezug auf Fragen wie „und was ist es mit eurer Wohnung?“ etc. gebeten. Ein enger Freund der Familie will die Sockenfee schon mit einem neuen Unbekannten gesehen haben „es war nicht Gregor!“ Gregor ist der Kobold, der sie meistens unsichtbar begleitet.

dja

Unfassbar, dass du das getan hast

Musik: Muse – Shrinking Universe

Meine Leserschaft besteht aus einigen wenigen auserwählten VIPs und einer Masse Anonymer, die sich mehr eher weniger regelmäßig an meinen, nicht selten leidenden, Wortergüssen aufgeilen. Ungenannte Person passt weder in die eine noch die andere Kategorie.

Als du mich vor vielen Monaten fragtest, wie die URL zu meinem Blog ist und ich dir diese nicht sagen wollte, war das eig nichts anderes, als das offen ausgesprochene Verbot diesen zu lesen. Natürlich ist das eine Weile her und vlt. hast du diese Situation sogar vergessen… Aber jetzt, solltest du diesen Beitrag lesen, erinnerst du dich vlt. wieder daran, wie wir am Küchentisch saßen; kurz davor habe ich dich gefragt wie der Schmetterling in den Apfel kommt. – Jetzt muss ich wieder über ein Passwort nachdenken :/.

Was ist es, das?

Musik: Unheilig – Feuerengel

Schnee. Montagmorgen hatte es mir noch Frühling versprochen, die Luft, die Stimmung draußen, die Vögel… Nachmittags hat es mir dann verraten, dass es mich belogen hat. Vorgetäuscht. Mein ganzes Leben. Gestern Abend wieder die grausame Wahrheit: Schnee. Die Reste kleben jetzt noch auf den Dächern und erinnern an die eisige Kälte mit der dieses Leben mir täglich ins Gesicht knallt.

Eingefroren. Ich fühl nicht mehr. Ich würde gerne irgendetwas fühlen, doch ich bin tot. Da drinnen ist nichts. Verwirrt? Vielleicht. Dieses Gefühlsstadium durchlebe ich nicht das erste Mal, doch kann ich es noch immer nicht einordnen. Ich weiß nicht mal, ob ich müde bin… Paralyse? Eigentlich auch nicht. Was ist es, das?

Todessehnsucht

Musik: Samsas Traum – Liebeslied

Der Schmerz lässt nicht nach. Ich kann ihn nich lokalisieren. Kann ihn nicht beschreiben. Es ist der Lebensschmerz.

Der elende Schmerz des Untergehens. Ich bin mittendrin. Den Untergang habe ich natürlich selbst geplant – in den letzten Jahren immer wieder bis aufs Neue. Und jedes Mal, wenn ich dann am Abgrund stand – die Welt muss eine Scheibe sein, sonst könnte ich dort nicht stehen! – jedes Mal bin ich rückwärts gegangen, habe versucht mich feige in der Vergangenheit zu verstecken. Jedes Mal wieder habe ich mir gesagt, mich angefleht, tu es einfach, erlöse mich. Doch jedes Mal wieder irgendetwas, das mich abhielt: Mein Körper, der plötzlich ertstarrt, ein Mensch, der im richtigen Moment das Zimmer betritt… Zu oft wurde die Todessehnsucht kurz vor der Erfülung getötet. Wie paradox. Und jetzt ist es also wieder einmal ist es soweit. Ich spüre den Untergang, bald ist es wieder da. Garantieren kann ich für nichts, doch wird wohl wieder etwas dazwischenkommen, mir die Rasierklinge aus der Hand reißen, die Tabletten wegschließen, meinen Körper lahmlegen… Wünschen würde ich mir das :/.