Jule und die Schokoladenfabrik

Musiktipp: In Flames – Evil In A Closet

Vor ein paar Tagen wurde ich entführt und verschleppt! Von ungenannter Person, auch Storch genannt. Nach einer langen Fahrt (Wann sind wir endlich da?) kamen wir an einer Schokoladenfabrik an.

Ein riesiger Raum, wo die schokogeilen Menschen ihr Verlangen stillen und den Inhalt ihrer Geldbeutel, den gelangweilten Mitarbeitern übergeben konnten, auch Eingangsbereich genannnt, ließ den Wunsch, in so einer Fabrik zu arbeiten, wieder aufflammen. Als ich allerdings eine der Produktionsstätten sah, wo depressvie, mit Sicherheit Suizid gefärdete, haarnetztragende Mitarbeiter monoton und lustlos Trüffel über ein Fließband laufen ließen, überlegte ich es mir dann doch nochmal anders.

Toll war der Schokoladengeruch, der durch den Raum drang und mich leicht schweben ließ. Gegenüber der Suizidler war ein großer Vulkan, der Schokolade ausspuckte. Leider war er durch eine Absperrung gesichert, genauso wie der Reichstag, das Brandenburger Tor eine mit Blatttgold umhüllte Krone, die Titanic und der Riesenweihnachtsmann, die die Geilheit der Besucher durch ihre schokoladige Beschaffenheit anheizten. In einem anderen Raum befand sich ein Minikino, in dem einem in einem 80er Jahrefilm erklärt wurde, wie man modern und fachgerecht mit modernen Maschinen ganz modern eintafelt.

Abschließend gab es noch einen süßen Kakao mit einer noch süßeren Schokoladentorte in dem Café, das sich am Ende der Schokoladenreise befindet. Nachdem ich dann meinen Zuckerschock einigermaßen unter Kontrolle hatte, schlossen wir uns den Menschen aus dem Eingangsbereich an und bestaunten die überteuerte Schokolade.

Nachdem ich im August Punkt 12 von meiner Liste streichen konnte, kann ich jetzt also auch Punkt 11 abhaken.

Dankeschön! Ich fand’s toll :>.

3 Gedanken zu „Jule und die Schokoladenfabrik

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