Blogerweiterung

Musiktipp: Revolverheld – Mit Dir Chilln

Zur Zeit schreibe ich wieder soviel lyrischen Schwachsinn, dass ich darüber nachdenke mir wieder einen Gedichte/Songtexte Blog zuzulegen. Draussen aus meinem Kopf sind die Gedanken zwar, aber irgendwie ist diese NullResonanz nicht das Wahre.

Außerdem kotzt mich das Lay immernoch an und ich brauche dringend ein neues. Wer also eine Idee hat, sollte sich mir umgehend mitteilen :>.

Cheers, Kinder.

Ohne Titel 7

Freitag, 8:36: Ich renne von Hunger geplagt die Treppe zur Schule hoch. So ein Stress!

8:39: Nach einer erfolglosen, aber kurzen Suche erreiche ich den Kursraum und setze mich unauffällig neben ungenannte Person, auch Mitschülerin genannt. Der Unterricht hat bereits begonnen.

8:40: Ich öffne meinen Kaffee, genauer gesagt handelt es sich hier um einen Fertig Latte Machiato, eisgekühlt und im Plastikbecher mit Deckel verpackt. Das Koffein durchströhmt meinen Luxuskörper und ich bin in der Lage dem Geschehen zu folgen.

8:43: Der Hunger wird recht fies und ich wickele mein liebevoll zubereitetes Toast aus der umweltfreundlichen Alufolie, um es zu verschlingen. Meine Sitznachbarin wird gleichzeitig über die Erlebnisse des Vortags aufgeklärt (Besuch von ungenannter Person, auch Mitschüler genannt bei der Arbeit).

8:50: Aufgegessen. Ich bitte besagte Mitschülerin den Müll zu entsorgen. Sie entscheidet sich für die klassische Wufvariante. Sie zielt, holt aus und wirft. Wie ein Mädchen. Also daneben. Immerhin ein Lacher, so früh am Tag.

8:51: Mein Kafffee ist leer, ich frage meine Mitschülerin, ob sie die Entsorgerin spielen will – meine die Frage allerdings nicht ganz ernst. Sie zielt, holt aus und wirft. Einen Becher mit Deckel, der sich evtl. lösen könnte, mit einem Restschluck darin, richtung Mülleimer. Vor meinem inneren Auge sehe ich den Becher gegendie Wand schlagen und aufgehehen. Kaching! – Leider nicht. Der Becher landet wie die Alufolie auf dem Boden. Geschlossen. Lustig wär’s gewesen.

So vergehen die nächsten Minuten sehr ruhig, bis ich in der nächsten Stunde beschließe einen Muffin zu essen, ebenfalls in Alufolie. 10:40: Man kennt das Spiel. Dieses mal allerdings erhöhter Schwierigkeitsgrad, denn der Mülleimer befindet sich auf der anderen Seite des Raumes. Sie zielt, sie wirft. Eine Schülerin duckt sich aus der Wurflinie. Die Alufolie landet daneben. Yeaha.

Enttäuschungen

Musiktipp: Radio Classic Rock: U2 – With Or Without You <3 Enttäuschungen gehören zum Leben. Es gibt keinen Menschen, der sie nicht erlebt. Manche von uns können mit ihnen umgehen, andere haben Schwierigkeiten. Umgehen kann man sie nicht. Zu Weihnachten ein Feuerwehrauto gewünscht, keins bekommen; hart für eine Klausur gelernt, doch eine 3 geschrieben; der Vater der schon wieder nicht zum Geburtstag kommen kann; das sagenhaft teure Shampoo, das das Haar gar nicht schöner aussehen lässt; das schöne Mädchen, das die Verabredung abgsagt; das neue Album der Lieblingsband, auf dem sich nur 10 mittelmäßige Tracks befinden. Wir müssen damit leben. Jeden Tag wieder. Alltag. Der einzige Trost der bleibt ist, dass wir nicht alleine sind mit diesem Leben. Cheers, Kinder. Geht euch ein Eis kaufen ;>.

Das Gästebuch

Muss jetzt mal die Spielverderberin machen:

Findsch voll nicht toll, wenn ihr mein Gästebuch mit so blöden Aussagen zuspammt *niemand Bestimmtes anschiel*. Mache ich bei euch doch auch nicht. Finde soviel Respekt sollte man untereinander haben, dass man son Kinderkram für sich behalten kann.

Viel zu nackt

Musiktipp: 30 Seconds To Mars – From Yesterday

Vor einiger Zeit kam ich auf die wahnsinnige Idee, mal wieder ins Schwimmbad gehen zu können. Weil mein letzter Badespaß aber schon mehrere Jahre zurückliegt, habe ich zu diesem Erlebnis nichts anzuziehen, sprich also einen Bikini gehabt. Bis heute.

Selbst hatte ich es bis zum heutigen Tag nicht auf die Reihe bekommen einen zu kaufen und immer wieder neue Ausreden erfunden, den Kauf aufzuschieben. Meine Mutter wollte sehr nett sein und kaufte einen in Eigeninitiative, der gar nicht so blööd aussieht. Das also zur Vorgeschichte.

Mit dem Bikini in der Hand ging ich in die Küche, wo ich ihn auch gleich anzog. Komisch. Dieser Stoff fühlt sich kalt und abartig an auf der bleichen von Narben verzierten Haut. Es ist eng und nackt. Viel zu nackt. Ein Blick in den Spiegel versetzte mir einen Schock. Ich sah so anders aus.

Schützend hielt ich meine Arme vor den Bauch und ging zu meiner Erzeugerin, wo sich auch Schwester 2 befand, die beide meinten, ich sollte mich nicht so anstellen und gerade stehen. Es ist so fremd. Und nackt. Ungewohnt. Schrecklich. Glaube so unwohl habe ich mich noch nie in einem Kleidungsstück gefühlt. Das übliche Herumzerren an Oberteil und Hose half auch nicht.

Wenn ich mich schon zu Hause so unwohl damit fühle, wie soll ich mich dann ins Schwimmbad trauen? Ganz blöde Idee mal wieder von mir. Unfassbar. Vielleicht leg ich mir so einen Taucheranzug zu…

Alltag

Musiktipp: Incubus – Love Hurts

Dachte mir eben, als ich so gedankenverloren auf meinem Daumennagel rumkaute, – Nagellack schmeckt echt abartig – dass ich mal wieder von mir hören lassen könnte.

Wirklich Neues gibt es allerdings nicht. Meine Haare sind inzwischen komplett schwarz, auf dem Display bzw. unter dem Cover meiner Handyoberschale befindet sich ein Krümel, der mich derbe aggressiv macht. Das Cover geht nicht mehr ab und der Krümel sieht mich an, als ob er weiß „ha, ich ärger dich!“. Eine meiner Schwestern wurde 16, die andere noch gemeiner und zickiger. Es gab Beziehungsprobleme bei allen Mädels und Kerlen, die ich so kenne. Und die Zahl meiner Bekanntschaften ist in den letzten Wochen wirklich drastisch gestiegen. Schon krass, was etwas mehr Selbstbewusstsein ausmachen kann :>. Das Schreiben meiner Bewerbungen ging in soweit vorran, dass zumindest Lebenslauf und Fotos ihren Weg auf mein Lap gefunden haben. Das Wetter macht auch was es will. Also lauter spannendes Zeugs.

Grüße an dieser Stelle an alle, die das hier lesen. Kaching :>.

Wie ich gerade am lachen bin

Ungenannte Person, auch Inetbekanntschaft genannt(09:35 PM) :
hmm da rechnet man 1000 seiten… und weisste was dann am ende herauskommt…
Ungenannte Person, auch Inetbekanntschaft genannt(09:35 PM) :
1
Ungenannte Person, auch Inetbekanntschaft genannt(09:35 PM) :
das hätte ich auch so hinschreiben können 🙁
todesfee (09:35 PM) :
lool

Kalte, große Welt

Musiktipp: Eisregen – Blutbahnen

Es gibt bestimmte Dinge, mit denen man sich während seiner Lebzeit auseinandersetzen muss. Aktuell steht bei mir das Schreiben von Bewerbungen an.

Ich stehe an einer Wegkreuzung mit Schildern in alle Richtungen, nur teilweise kann ich die Aufschrift entziffern. Jeden dieser Wege darf ich gehen. Ich bin frei. Aber ich weiß nicht welchen. Angst, den falschen zu gehen.

Weit weg von mir, hinterese Ecke im grauen Klumpen, auch Gehirn genannt, bloß nicht an später denken. Verdrängen. Schule schleifen lassen, Ausbildung egal, keine Lust mehr. Langsam wird es eng. Um mich herum sind sie schon alle am Abschicken der Schreiben. „Hast du schon…?“ Nein, habe ich nicht. Die Schuld daran trage ich. Ich allein, weil ich faul bin.

Das ist zumindest die offizielle Meinung, an der mit Sicherheit ein großes Stück Wahrheit klebt. Allerdings sieht es tiefenpsychologisch etwas anders aus: Ich will gar nicht. Ich habe Angst. Vor allem was neu ist. Weiß nicht, was ich machen will. Möchte keinen langweiligen Bürojob. Nicht das tun, was ich gelernt habe.

Die Uhr tickt. Tick. Tick. Tick. Trotzdem sitze ich hier. Kann mich nicht aufraffen. Zukunft? Was ist das? Wohin soll ich gehen? Tick.

Schutz

Niemand sieht deine Tränen,
weil du sie immer versteckst,
zusammen mit der Hoffnung,
dass sie jemand sieht…

Wieder zu wider Schnitte,
die du versteckst,
begraben von zu viel Hoffnung,
dass sie jemand sieht…

Weil sie niemand sieht,
Schnitte und Schritte
– in die falsche Richtung,
weil du dich nicht nach dem Weg fragen traust…

Ohne Titel 6

Als ich eben so in der Sonne war und sich meine Füße über Dreck und Ameisen bewegten, dachte ich mir, dass ich mal wieder was aus meinem wahnsinnigen Leben berichten könnte.

Gestern waren ungenannte Personen, drei insgesamt und ich am Seeburger See. Nachdem ungenannte Person, auch Schwester genannt, die üblichen weiblichen Zickereien sowie einige Schmollanfälle hinter sich gebracht hatte ging es zum Bootsverleih.