Zwischenstand

Die Weihnachtsprognose ist ziemlich genauso eingetreten. Nur der Baum brennt noch nicht. Es sind echte Kerzen am Baum, war noch nie. Diesmal haben ihn auch meine Erzeuger geschmückt, während ich mich aus allem rausgehalten habe. Da juckt es natürlich extrem in den Fingern…

Geschenke habe ich welche bekommen, die ich mag. Unter anderem Stulpen und eine Tasche, die ganz nett ist. Geld, natürlich.

Ich wünsche allen, die Weihnachten genauso hassen, wenigstens ein paar nette Geschenke. Ich weiß, was ihr durchmacht.

Weihnachtsprognose

Musiktipp: HIM – Poison Heart

Nach einem heftigen Streit wurde der Tannenbaum dann doch einigermaßen schön dekoriert, darunter ein paar Geschenke verteilt und auf den Tisch ein paar Dinge gestellt, die sich Weihnachtsessen nennen.

Um diesen Tisch sitzen fünf Personen. Die Erzeugerfraktion und drei Mädchen, die alle unterschiedlich alt sind. Es herrscht große Anspannung. Mädchen 1 wischt sich die letzte Träne weg, während Mutter versucht die Gesellschaft durch blöde Witze aufzuheitern. Vater lächelt, weil er will, dass Mädchen 3 lächelt. Mädchen 2 tut so, als ob sie davon gar nichts mitbekommt und erzählt von ihrer Perfektion in der Schule. Nach erfolglosen Versuchen, die Familie zu einem Gespräch zu bringen, wird schweigend gegessen. Mädchen 1 hat keinen Hunger, tut aber so, als ob sie isst, um Fragen aus dem Weg zu gehen.

Nach dem Essen gibt es die Bescheerung. Weil jeder schon weiß, was er bekommt, beschwert sich Mädchen 3 leise, dass sie etwas nicht bekommen hat, auch Mädchen 2 stellt fest, dass die Schuhe, die sie mal wieder „schon immer haben wollte“, nicht unterm Baum liegen. Mutter fällt ein, dass sie die auf dem Schrank verstaut und dort vergessen hat und holt sie, bevor Mädchen 2 einen größeren Zickenalarm starten kann. Vater fragt, ob Mädchen 3 zufrieden ist, diese sagt dann doch ja, weil sie nicht will, dass Vater traurig ist. Mädchen 2 zickt Mädchen 1 an, weil sie ihr im Weg saß. Mädchen 1 kämpft mit den Tränen.

Mutter schlägt vor, dass Mädchen 3 etwas auf ihrer neuen Gitarre vorspielen könnte. Mädchen 3 will aber nicht, weil sie das alleine erst üben will. Mutter nimmt Mädchen 2 in den Arm, Mädchen 2 schubst sie weg. Mutter ist jetzt auch traurig, versucht aber weiter die perfekte Welt aufrechtzuhalten. Vater schlägt vor ein Gesellschaftsspiel zu spielen, dass der Weihnachtsmann der ganzen Familie geschenkt hat. Mädchen 1 mag nicht, sie will weinen. Mädchen 2 findet Spiele doof.

Dann steht Mädchen 1 auf, nimmt ein Feuerzeug und das achtlos weggeworfene Geschenkpapier in die Hand. Sie zündet es an, zündet damit den Baum an. Der Tannenbaum brennt. „Ich hasse Weihnachten, ich hasse es, wie ihr seid, ich will nie wieder Weihnachten feiern!“, schreit sie und läuft weinend aus dem Raum.

Ihre Eltern schreien. Mädchen 2 ruft ihr nach, dass sie ein Psycho ist. Mädchen 3 ist ganz still.

Placebo – multiple Ohrgasmen

Musiktipp: Placebo – Without You I’m Nothing (das haben se auch gespielt :>)

Es kribbelt, wenn ich dran denke. Ich lächle und in meinem Kopf klingen immer noch die Gitarren und das Schlagzeug von Placebo. Es war einfach nur geil. Ich will noch mal.

Um 18.30 Uhr war Einlaß, ungenannte Person und ich befanden uns unter den ersten Konzertbesuchern, also recht weit vorne. Nach eiskaltem Warten und nachdem ich ungefähr 500 Mal „Kommerz, ich hasse euch alle!“ geschrien hatte ging es also hinein in die AWD Hall in Hannover. – Es waren wirklich erschreckend junge und erschreckend weibliche Menschen unter den Konzertgängern. Irgendwo zwischen Getränkestand und Fanartikelbestaunung fand ich mich dann aber doch damit ab.

Die Halle war anfangs noch recht leer und man konnte sich ohne Platzangst und ohne Angst zertrampelt zu werden auf den Fußboden setzen, was sich aber mit jeder weiteren Minute verschlechterte. Um 20 Uhr ging es dann endlich los. Schlagartig sprang das ganze Volk auf und rückte enger zusammen. Ungefähr in diesem Moment wurde mir bewusst, dass Sauerstoff eine tolle Sache ist.

Howling Bells ist keine Band. Die Bandmember standen alle 3 Meter auseinander jeder schien seinen Teil zu machen. Einem der Gitaristen rieß eine Seite der Gitarre, die egoistische Leadsängerin fing trotzdem mit dem nächsten Song an (wieso wartest du nicht, bis er seine Ersatzgitarre hat?). Die Musik der Gruppe lässt sich als Alternative-Country-Rock beschreiben, wobei sich das nicht unbedingt auf den Text bezieht.

Um 21 Uhr kam dann endlich der ersehnte Moment. Schon mit dem ersten Ton schafften Placebo es, die ganze Halle zu rocken. Die Menge sang mit und sprang herum. Dabei musste man aufpassen, nicht umgerissen zu werden. Lustig war es aber trotzdem. Anfangs stand ich noch ziemlich weit vorne, wurde aber durch besagtes Herumgespringe zurückgeschoben.

Es gab ein paar Videoleinwände, auf denen abwechselnd Bilder und Videos gezeigt wurden und Placebo aktuell in Aktion. Zuschauer, die saßen hatten also auch eine Chance etwas zu sehen. Allerdings ist stehen wohl doch besser. Ich war 4 Meter von Placebo entfernt, wir atmeten die gleiche Luft!

Großer Teil der Songs kam vom letzten Album, es waren aber auch Klassiker wie „The Bitter End“ und „Every You, Every Me“ dabei, sowie „I Know“ und weitere Erfolge aus der Anfangszeit. Mit „Blind“ schafften die Jungs es, mir ein paar Tränchen zu entlocken und meinen Schwebezustand noch schöner zu gestalten. Zugaben gab es drei oder sogar vier, unter anderem eine Coverversion von „Running Up That Hill“. Abgöttisch.

Um 23 Uhr war das Konzert leider schon wieder zu ende und die Leute strömten nach draussen, um das Bedürfnis zu atmen zu stillen.

An dieser Stelle schon mal ein Bild.

Ich kann mich nur wiederholen. Es war geil. Unfassbar. Unvergesslich. Danke an ungenannte Person, auch Freund genannt. Du hast mich glücklich gemacht :>.

Sie haben also eine Jule erworben…

Musiktipp: The Used – Cut Up Angels

…herzlichen Glückwunsch!

Jule kann alles, was ein Mensch kann. Jedoch hat sie einige Besonderheiten. Sie kann besonders gut schreiben und wird sie damit täglich erfreuen.

Im Lieferumfang enthalten sind ein I-pod, welchen sie nie entfernen sollten und eine Ernährungstabelle (die Mengenangabe der Schokolade ist kein Druckfehler), die Sie bitte sorgfältig lesen.

Beachten Sie bitte auch folgende Warnhinweise:

Setzen Sie Jule niemals dem Sonnenlicht aus! – Es besteht die Gefahr, dass sie ihren blassen Teint verliert.
Setzen Sie Jule niemals großen Mengen von Wasser aus! Besuchen Sie mit ihr nie öffentliche Badestationen! – Das tägliche Duschen reicht aus, um sie hygienisch sauber zu halten.
Achten Sie genauestens auf Jules Essverhalten! – Bei Verzehr von großen Mengen Schokolade, kommt es zu großer Stimmungsaufhellung und einem geringeren Interesse an sexuellen Handlungen.
Vorsicht auch bei Musik! – Sollten Sie die falsche abspielen, kann Jule Hörschäden davontragen, drei Ohrgasmen am Tag sind Pflicht!

Wir wünschen Ihnen viel Freude an Jule.

Wort des Jahres

Musiktipp: Placebo – I know

Schöne Wörter, die ich da beim Spiegel gelernt habe:

Rechtschreibfrieden
Bezahlstudium
Generation Praktikum
Poloniumspuren

Herrlich. Aber natürlich war auch ich nicht untätig und habe da mal meine Wörter des Jahres gefunden:

Wort des Jahres: Unfassbar
Unwort des Jahres: Sommermärchen

Was das ganze soll, habe ich aber immer noch nicht begriffen. Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen? Und wieso müssen das Sprachexperten machen?

Alufolie auf Drogen

In dem About-Bereich sind jetzt auch ein paar Zitate (Re-zitiert) zu finden, die ich zusammengeklaut habe und ganz schön fand.

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Dann habe ich mein altes Placebo-Avatar erneuert *klick*.

Am Dienstag werde ich, unschwer zu erkennen, dieses Konzert besuchen. Ich bin total nervös und habe Angst, verlorenzugehen. Auf jeden Fall wird es am Tag danach vllt. auch erst zwei Tage danach, einen Bericht geben und natürlich Fotos. Freut euch für mich und seid neidisch :>.

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EDIT: Ich hab mein altes grafisches Gästebuch jetzt mit dem Blog verlinkt. Malt mir was Schönes :>.

Hass 2

Musiktipp: Panic! At The Disco – I Write Sins Not Tragedies

Ich weiß, wo dein Haus steht. Ich weiß wo dein Bett steht. Und ich weiß, wo sich dein Messerblock befindet!

Du kannst wegrennen, du kannst dich verstecken. Ich werde dich finden. Ich werde dich an dein Ikea-Bett fesseln und dir mit dem Messerblock ins Gesicht schlagen. Jedes Messer ganz langsam aus dem Block ziehen. Noch langsamer werde ich damit erst deinen deinen rechten Arm entlang gleiten, dann deinen linken. Dich schneiden. Zwölf mal.

Das Blut wird fliessen. Du wirst nichts machen können, ausser zuzusehen. Niemand wird deine Schreie hören. Niemand deine Tränen sehen. Meine Aggressionen, mein Hass alles wird sich auf dich übetragen. Du wirst da liegen. Hilflos.

Ich werde dir ins Gesicht spucken und dir dann die Augen verbinden. Du wirst nicht sehen, wo ich dich schneide. Wieder mit jedem einzelnen Messer. Das Blut werde ich an deinem Shirt abwischen. Ich werde dich mit meinen 10-cm-Absätzen treten und dich nochmal anspucken.

Du wirst gezwungen Dinge zu trinken und zu essen. Ich werde dich mit Antidepressiva vollstopfen. Mit Alkohol. Mit Nadeln. Mit Dreck. Du wirst dein eigenes Blut trinken.

Und dann werde ich das größte der zwölf Messer nehmen. Deine Augenbinde abnehmen und dich zusehen lassen, wie ich deine Pulsadern durchtrenne. Wie du langsam ausblutest. Ich werde dich sterben lassen. So wie du mich getötet hast. Innerlich.

Fröhliche Weihnachten.

Unschuldig

Ich habe mir einen Haarreif zugelegt. Das letzte Mal trug ich einen als ich unschldige 5 war. Weiß nicht wieso ich das nicht schon eher wieder getan habe. Ich sehe einfach süß aus.

Das habe ich auch ungenannter Person, auch Internetbekanntschaft genannt, gesagt. „Ich seh so süß aus, ich mag mit mir schlafen.“ Darauf hin er „Mach doch!“

Nichtmal ein Haarreif bleibt unschuldig.

Schuhe

Zu meinem Geburtstag bekam ich wahnsinnig schöne, sexy Stiefelletten zum Schnüren und mit einem Mörderabsatz geschenkt. Ich liebe

Leider ist das Laufen mit diesem Schuhwerk nicht immer ganz leicht.

Gerade Strecken sind kein Thema, genauso wenig das Hoch- oder Runtergehen einer Steigung. Treppensteigen klappt auch wunderbar. Okay, beim Runtergehen muss ich gucken, wo ich meine Füße, die dank der hervorragenden runden Schuhform niedlich klein aussehen, hinstelle, aber das ist nicht so tragisch.

Fies wird es, wenn man angeschubst wird, oder einem Windstärke von der Seite anspricht. Dann fang ich an lustig zu wanken. Auch schnelles laufen bzw. rennen ist fies, das geht nämlich irgendwie gar nicht. Nach einem langen Schultag tuen einem auch schon mal die Füße weh. Aber wer will schon schnell sein. Und wer brauch schon bequeme Schuhe.

Fakt ist, sie sehen wahnsinnig scharf aus, passen also zu mir :>. Danke Mama!