Freunde…

Musiktipp: HIM – Love Metal – Soul On Fire

Es gibt Menschen, denen kann man alles verzeihen.

Dass sie mit dem (Ex-)Freund rummachen, dass sie in denselben verschossen sind und einen deshalb anlügen. Dass sie sich mit dem Freund simsen und so als Spitzel dienen. Denen verzeiht man, dass Informationen über intime Beziehungen, die man hatte, an besagten Freund weitergegeben werden. Man verzeiht ihnen, ihren Egoismus (während man weinend im Bett liegt, wird der (Ex-)Freund gebeten, die Internetverbindung einzurichten) und so manch anderere „Kleinigkeit“. Ja, diesen Menschen verzeiht man, dass sie gelogen haben, dass sie einen versetzt und so manches mal verletzt haben. Diesen Menschen verzeiht man viel.

Im Normalfall sind das Menschen, die man sehr gerne mag, z. B. eine gute Freundin. Doof ist nur, wenn sich rausstellt, dass die Freundschaft sehr einseitig war.

Vielleicht habe ich einen Fehler gemacht, vielleicht hätte ich ihrem Ex-Freund nicht sagen sollen, dass sie bei einem anderen ist. Vielleicht hätte ich wissen müssen, dass er das nicht wissen soll. Vielleicht auch nicht. Fakt ist, dass ich nur die Wahrheit gesagt habe und deshalb fühle ich mich kein bißchen schuldig.

Ich brauche dich nicht. Was ich brauche ist eine Freundin. Eine, die einen abends zum Einschlafen in den Arm nimmt und einen tröstet, wenn es Streit mit dem Freund gibt. Eine, die weiß wie es ist, depressiv zu sein und orientierungslos. Eine, die weiß, wie es sich anfühlt, fehl am Platz zu sein, nicht zu wissen, was man eigentlich im Leben will. Eine, die zuhört und mit einem die Spanischstunde bei Mc Donald’s schwänzt. Eine, die einen zum Lachen bringt und einem zeigt, dass auch ganz normale Sachen Spaß machen. – Eine Freundin, die genauso Fehler verzeihen kann – sofern es einer war – wie ich auch….

EDIT füt Sarah: Erstens: Ich bin nicht deine Freundin. Zweitens: Dein Blogeintrag war so geschmackslos, dass ich nur auf gleichem Nievau reagieren konnte. Drittens: Ich will werde sms noch sonstetwas von dir, der Zug ist abgefahren, vor einiger Zeit schon.

Vierzehn

Musiktipp: Evanescence – Breathe No More

Ich war 14. 14 Jahre alt. Ein Kind. Ich hatte kein Selbstbewusstsein, kein Selbstvertrauen. Ich war verwirrt, depressiv und alleine, ich hatte soviel Angst vor allem. So leicht beeinflussbar, so naiv. Und so betrunken.

Komm trink aus. Abgefüllt. Ich hab dir vertraut, dir geglaubt. Du hast auf mich eingeredet, mir Schuldgefühle gemacht. Und dann hast du es ausgenutzt. Ich war 14!

Dass du nachts ruhig schlafen kannst. Ich dachte so lange Zeit, dass es okay wäre. Andere Menschen mussten mir erklären, was das damals war. Jahre später, liege ich weinend im Bett und frage mich, warum ich dich nicht früher hassen konnte.

Ich war so dumm, habe versucht Kontakt zu halten. So dumm von mir. Ich habe doch tatsächlich an eine heile Welt geglaubt.

Hast du auch nur eine Ahnung, wie schmerzhaft es ist, wenn eine heile Welt sich als falsch herausstellt? Hast du eine Ahnung, wie es ist, diese Gedanken, dass man etwas hätte dagegen tun sollen? Dass man sich fragt, warum ein Mensch so grausam sein kann? So notgeil? Ich war 14. 14!

Die Beautyful Beautiful People

Musiktipp: Bloc Party – Like Eating Glass

Die Beautyful Beautiful Peoplegibt es in jeder Stadt, sie sind bei Subway, beim Einkaufen, in der Schule. Sie haben ein teueres Auto, weil sie sich unmöglich zum niederen Volk an die Bushaltestelle begeben können. Mc Donald’s ist ihnen zu fettig und sie benutzen Wörter wie „Konsens“.

Auf Fotos sehen sie immer perfekt aus. – Kein Wunder, denn sie sind es auch. Sie sind nie müde, beschweren sich nie über irgendetwas, haben immer ihre Hausaufgaben und riechen unmenschlich gut. Nie sieht man bei ihnen einen verwackelten Lidstrich oder ungemachte Fingernägel.

Alle lieben sie, jeder kennt sie. Die Beautyful Beautiful People sind nie alleine, immer laufen ihnen zwei wunderhübsche Mädchen nach. Wenn sie sagen, dass sie sich einen Kaffee (selbst!) holen wollen, springen diese Menschen auf und bieten an, einen mitzubringen.

Grund genug diese Frauen für ihre Perfektion zu hassen. Leider sind sie aber immer nett und freundlich zu allen und wenn sie dich beachten, dir ein Lächeln schenken oder sogar Hallo (!) sagen, hast du das Gefühl, für den Bruchteil eines Augenblicks, zu fliegen.

Ich will auch einer von ihnen sein .

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Was nu mit grillen? :>

Musiktipps

Nobody Puts Baby In The Corner
Lambretta – Creep
Lostprophets – Last Train Home
Bloc Party – Like eating glass
From First To Last – Note To Self
Muse – Stockholm Syndrome
Evanescence – Breathe No More

Neue URL

Ein lieber Freund hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass meine alte, seit Ewigkeiten nicht aktualisierte, Homepage noch online steht. Ich habe die alte URL jetzt einfach mal auf den Blog weitergeleitet. Wer mit Werbung leben kann, und weniger in die URL-Zeile schreiben möchte, merkt sich: absolution.de.tp. Der Rest bleibt bei dieser Addy. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

Wasserparty

Musiktipp: Red Hot Chili Peppers – Snow

Unfassbar. Da fährt man ahnungslos die blöde, nasse Straße entlang und dann kommt einem alle 30 Sekunden ein blöder, großer LKW oder etwas ähnlich Monströses, entgegen und spritzt einem die ganze Scheibe voll.

Da kommen meine blöden, kleinen, abgenutzten Scheibenwischer natürlich nur schwer gegen an. Und kurze Zeit herrscht vollkommene Blindheit.

Man verlässt sich also auf sein Gefühl und fährt einfach weiter, in dem wahnsinnigem Glauben, gerade zu fahren, um dann in letzter Sekunde eine degressiv progressive Vollbremsung, auch Gefahrenbremsung genannt, zu machen weil man mit 100 auf einer 70-Strecke hinter einem Auto fährt, welches aber leider 70 fährt und durch besagte Wasserattacke ein Weilchen nicht sichtbar war.

Beim fünften Mal habe ich immer noch nicht daraus gelernt und auch beim sechsten Mal ist es nicht mehr lustig. Warum kann nicht mal jemand so einen Spritzschutz für Autos erfinden? Das wäre doch mal direkt praktisch und sähe vielleicht sogar hocherotisch aus. Man weiß es nicht.

Vorladung zum Grillen

Musiktipp: Jimmy Eat World – Pain

Vor gefühlten 10, geschätzten 4 Jahren, erklärte mir ein netter Mensch, was „abgrillen“ ist. Heute, viele Grillabende später, habe ich das Bedürfnis danach.

Abgrillen bezeichnet nichts anderes als einen gewöhnlichen Grillabend, allerdings ist hiermit der letzte der Saison gemeint. Das kann man auch bei Schneefall tun, nur ist es dann vermutlich unerträglich draussen zu sitzen und Steaks etc. in sich hineinzuschaufeln.

Auf den Straßen klebt verfaultes Laub, hier und da segelt noch ein einzelnes Blatt herunter und die Temperaturen waren auch schon weitaus angenehmer, aber das ändert nichts an meinem Wunsch. Verstärkt wird diese exotisch schöne Idee dann noch durch einen unmenschlich starken Heißhunger auf Gegrilltes.

Aus diesem durchaus hochinformativen Beitrag ergibt sich also die Frage. Wer von euch hat Lust zu grillen? Stelle da sogar das Haus bzw. den Garten meiner Erzeuger zur Verfügung. Selbstversorgung herrscht natürlich – wie im richtigen Leben eben

Antworten per Mail oder in den Kommentaren. Für die Trottel unter uns, die sich meine Mailaddy einfach nicht merken können: kltodesfee@yahoo.de. Die von euch, die Lust haben, aber nicht nebenan wohnen, können gerne bei mir übernachten, sofern ich euch gerne hab und ihr nicht Psychiater oder Polizist euren Beruf schimpft :P. Let’s abgrill – oder so.

Die Ernsthaftigkeit meines lyrischen Ergusses entnehmt ihr bitte eurem Gehirn oder eurer vorhandenen Kenntnis über die Autorin. Bis dann :>.

Ungerecht

Ungenannte Person mit einzigartigem Schreibstil und bitterbösem Humor (weiß nicht, ob ich dich verlinken darf, deshalb lasse ich’s) regt sich über die fehlende Individualität bei Jugendlichen auf. Ich mich darüber, nicht vor ihm auf diese Idee gekommen zu sein, und – sollte ich einen Beitrag mit gleichem Inhalt schreiben – diese zu verlieren. Die Welt ist ungerecht.

Ungerecht ist auch so einiges anderes. So zum Beispiel der Preis von 19 Cent pro 10 Kb, wenn ich mit einem Prepaidhandy (D1) ins Internet gehe. Oder auch die Tatsache, dass liebe Menschen, bei denen man keine Zeit hatte, sie richtig kennenzulernen, einfach sterben. Ungerecht ist so vieles.

Zum Beispiel auch die Sache mit Geburtstagen. Jeder findet es toll, Geschenke zu bekommen, aber niemand möchte älter werden. Den Geburtstag als Scheintoter zu feiern ist wirklich nicht besonders prickelnd, das könnte höchstens eine Konzertkarte für Placebo wieder gut machen. Okay, ich werde erst 20, aber man denkt ja weiter, 25, 30, Tod. Richtig ungerecht daran ist aber eigentlich nur, dass man nicht nur älter, sondern auch häßlich wird. Das macht mir so heftig Angst, dass ich da schon mal die eine oder andere Träne vergieße. Ich will nicht häßlich sein! Der eigentliche Grund für meine Phobie gegen weitere Geburtstage.

Und richtig abstoßend fies und ungerecht wird das ganze dann durch die Medien gemacht, weil die uns einreden, wir müssten bereits mit 20 Faltencremes etc. verwenden und verdammt scharf und schön sein (okay, den Teil krieg ich noch hin :P). Damit wir alle nochmal neidisch werden, gibt’s dann auch bald wieder Heidi Klums Topmodel auf unserem Hasssender Pro 7 zu sehen – habe ich gelesen. Ungerecht.

Dass das Leben ungerecht ist, weiß ich nicht erst, seitdem, der gutaussehende und vermutlich auch leider schwule, Verkäufer im T-Punkt mir die Sache mit dem sexistisch teuren Internet erklärte. Es war schon immer so und wird sich nie ändern. Also sollte man sich damit abfinden. Sollte. Wenn da nicht diese Sache mit dem häßlich werden älter werden…. :'( – Und aus diesem Grund ist dies einer der wenigen Blogeinträge ohne weltverbessernden Schlussatz.

Zwischen den Stühlen

Musiktipp: Nerina Pallot – Everbody’s Gone To War

Wenn wir es nichtmal fertigkriegen unsere eigenen zwischenmenschlichen Auseinandersetzungen in den Griff zu kriegen, wie soll es dann möglich sein, ganze Kulturspalten und politischen Brennpunkte zu lösen?

Es ist doch traurig. Ich werde 20 Jahre alt und wollte mit ein paar Leuten feiern. Mit meinem Freund, mit zwei oder drei Leuten aus meiner Schule, mit meinen Schwestern, mit dem Freund einer Schwester, mit einem guten Internetbekannten und mit ihr. Aber leider hat das wunderschöne Mädchen einen fast unmenschlichen Hass auf ungenahnte Person.

Gerne hätte ich euch beide dabei gehabt. Jetzt stehe ich hier wie ein Scheidungskind und bin wirklich den Tränen nahe. Ich hab euch beide lieb, ich mag mit euch beiden feiern. Warum könnt ihr das nicht einen Tag begraben? Ungenannte Person hat bereits eingelenkt. Aber du, du bist sturr. Wie du eben sturr sein kannst.

Ich werde schließlich nur einmal 20 und du würdest mich damit so glücklich machen, Mädchen.

Schwache Nerven

Musiktipp: Madonna – Frozen

Als ich noch jung und unschuldig war, also so mit 13/14 fand ich es wahnsinnig toll, Filme im Fernsehen zu sehen, die erst ab 16 oder sogar ab 18 Jahren freigegeben waren.

Irgendwann gab es dann die Vorgabe, dass Fernsehsender vor den betroffenen Filmen eine FSK-Angabe einblenden mussten, dadurch war der Reiz noch größer sich Blair Witch Project, Jeepers Creepers und wie die ganzen Filme heißen anzusehen.

Mit 16 mochte ich die Filme sogar wirklich und sah sie mir an, weil ich sie sehen wollte. Im Fernsehen, im Kino, bei Freunden. Heute, aktuell, eine nicht nachvollziehbare Tatsache.

Seit meinem 18ten Geburtstag habe ich eine große Abneigung gegen Filme, in denen Menschen gequält werden und blutverschmiert mit einem Nigligee Nachthemd lauthals schreiend irgendwo herumrennen, oder Menschen von maskierten Gestalten verfolgt werden und dann durch Fenster springen. Jugendliche einen Autounfall haben und dann die Leiche nicht finden. Leichen, die gar keine Leichen sind. Ich habe genug von Fragen wie „Habt ihr das gehört?“ und Antworten wie „Ich werde mal nachsehen gehen“.

Immer fieser, brutaler, immer mehr Blut. Das wirklich Dumme an dieser Art Jugendschocker ist, dass man meistens sagen kann, was passieren wird und das macht dann noch nervöser und ich halte mir meine Augen bereits drei Minuten vor Eintreten des befürchteten Ereignisses zu. Berechenbar. Richtig fies wird es aber dann erst richtig, wenn die Augen geschlossen sind. Denn hören tut man ja trotzdem. Und man hat Fantasie… Grund für mich solche Filme – wenn möglich – weit zu umgehen.