Shoppen mit Sarah

„Ich brauch neue Schuhe. Wieso sind diese rosa Schuhe rosa und wieso können die nicht grün sein? Wieso sind die tollen Schuhe nicht in meiner Größe? Alle haben Schuhe, nur ich nicht. Warum ist da so kitschiges Zeugs drauf? Ich will Schuhe. Die sind zu stoffig. Wieso sind die rosa? Die sind zu hart. Ich hab hunger. Ich hab durst. Ich will Schuhe. Alle haben Schuhe. Die sind zu teuer. Wieso können die nicht in meiner Größe sein? Ich hasse Busfahren. Ich habe durst. Ich will Schuhe…“

Ferien

Nur noch wenige Tage bis zu den Ferien. Innerlich hab ich mich schon voll und ganz auf Sommer eingestellt und auch klamottentechnisch siehts seit einiger Zeit schon recht sonnig aus.

Die erste Ferienwoche werde ich mit Abwesenheit der Erzeugerfraktion beglückt werden, welche Nesthäckchen, inklusive Freundin, in die Türkei, Italien oder einen anderen Sonnenstaat mitnehmen.

Andere Schwester und unsereins bleibt also zu Hause. Haben das Privileg, die absolute Freiheit zu genießen, die da aus Frühstück um halb 5 Uhr nachmittags, Musik bei 100 dz und dem Essen kalter Pizza in den späten Nachtstunden besteht, verbunden mit dem ein oder anderen Alkoholexzess*.

Danach folgen vier Wochen, in denen Erzeuger zwar – mehr oder weniger – anwesend sein werden, trotzdem aber das Gefühl der Freiheit, das große Nichtstun und die Aufnahme von mindestens 10 kg Eis am Tag, nicht unterbunden werden kann.

Wer rechnen kann wird jetzt unglaublich neidisch werden: Fünf Wochen Sommerferien. Wie geht das? Schüler sind klar im Vorteil, sag ich da nur.

Anyway, Ich wünsche euch allen schöne Ferien -egal ob die üblichen zwei, oder die für staatliche Schüler veranschlagten sechs Wochen – nutzt die Zeit, euch zu erholen und genießt es, so gut es geht. Gönnt euch mal was. Geht ins Freibad, in die Eisdiele, geht zum Minigolfen, lest mal wieder ein Buch oder sucht euch einfach nur eine Gartenliege und beobachtet das Gras beim Wachsen.

Vielleicht habt ihr sogar das Glück und verbringt eure Zeit in Australien, Kanada, Japan oder einem anderen tollen Land. In dem Fall wünsche ich euch extrem schlechte Sprachkenntnisse und ganz viel Regen. Verflucht seid ihr!

*Alkoholexzess: Die Aufnahme sehr großer Mengen Alkohols, meistens im Rahmen eines ausschweifenden Trinkgelages.

Schlaf, wo bist du

Musiktipp: Pink – Who Knew

Sechs Uhr und fünfzehn Minuten, der Wecker klingelt. Sechs Uhr und dreißig Minuten, der Wecker klingelt schon wieder. Sieben Uhr und zehn Minuten, ich stehe auf. Postdormitium.

Sieben Uhr und 24 Minuten ich suche mir etwas Essbares und werfe es in eine Tasche, von der ich glaube, es sei meine Schultasche.

Sieben Uhr und 40 Minuten, Feststellung: In der Küche wieder eingeschlafen. Weg Richtung Bus. Erneute Feststellung: Man kann beim Laufen schlafen. Prädormitium.

Sieben Uhr und 55 Minuten, der Bus kommt. Erholsamer Schlaf. Sieben Uhr und 20 Minuten, Kindergeschrei verursacht rechtzeitiges Aufwachen. Schlafendes Gehen zur Schule folgt.

Sieben Uhr und 29 Minuten morgendliche Gymnastik aufgrund Treppensteigens. Suche nach Klassenraum endet um Sieben Uhr und 33 Minuten. Feststellung: Der Schlaf in der Schule ist nicht so erholsam, wie der zu Hause.

Neun Uhr und 54 Minuten, nach Anfertigung eines Flyers* beginne ich diesen Blogeintrag zu verfassen.

*Fesstellung am Rande: Word ist eine tolle Grundlage hierfür, mit Paint kann man schöne Sonnen malen. Sarkasmus und Ironie sind toll und vielseitig einsetzbar.

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Was wir noch wissen wollen:

Ironie und Sarkasmus. Ist so herrlich erklärt:

Zynisch ist zum Beispiel, wenn der Schläger sagt: „Hat es dir gefallen? Soll ich noch mal draufhauen?“

Sarkastisch ist, wenn der Geschlagene, anstatt zu weinen, sagt: „Natürlich! Gleich noch mal!!“

Was wir so von uns geben

Musiktipp: Muse – Starlight

Häufig gestellte Fragen:

Wie geht’s?
Und sonst so?
Was gibt’s zu Essen?
Hast du mein neues Shirt schon gewaschen?

Fragen, die auf die wir noch keine Antworten haben:

Warum sind Socken nach dem Waschen meistens Einzelgänger?
Wieso brauchen wir eigentlich Din-Normen?
Was ist wirklich in den Maggifix-Gewürzmischungen drin?

Wallpaper

Die unter uns, die mich kennen, wissen, dass ich sehr gerne mit Adobe Photoshop arbeite und damit auch gerne Wallpaper, also Desktophintergründe, erstelle.

Ich habe einige, nicht alle, mal hier „aufgelistet“. Die ältesten Walls sind aus 2004, neueste von gestern. Wobei das hier auch nur die sind, die sich sowieso auf meinem Webspace befunden haben. Viel Spaß beim ansehen. Und die Intelligenzwütigen kommen sogar darauf, aus welchem von meinen Walls ich meinen Header her habe, da wurde nämlich recycelt… 😛

Hands
Gott_Ist_Tot
Schwanga
Life
Bitter_End
Wanna_Die
Paris
Love1
Love2
Olsens
Mark_Ryden
Run_Away
Protection
Placebo
Always_Rain
Hada
Cameron
Julemausi
Elisha
My_Way
Anybody
When_Angels_Sing
Manga
Nightmare
Lacey
Skizzen
Ana

(Bestellungen nehme ich nicht entgegen, auch nicht für Geld, falls jemand auf den Schwachsinnsgedanken kommen sollte.)

Ein Minirock für Marylin

Damit wir alle unsere Allgemeinbildung erweitern können und kleine dumme Kinder keine dummen Kommentare mehr schreiben müssen:

Der Minirock ist ein Bekleidungsstück hauptsächlich für Frauen, das insbesondere die Mode der sechziger und siebziger Jahre geprägt hat. Es handelt sich um einen sehr kurzen Rock, der mindestens 10 cm über dem Knie der Trägerin endet. Mehr…

Nervöse Worte

Musiktipp: The Subways – Rock ’n‘ Roll Queen

Nervös sein ist ein komisches Gefühl. Es kommt, obwohl man ihm tausendmal sagt, dass es dazu keinen Anlass gibt. Verschwinden tut es dann, wenn man nicht an es denkt irgendwie taucht es erst wieder auf, wenn ES kurz bevor steht. Wenn ES vorbei ist, ist da nur noch das pure Gefühl der Erleichterung und man fragt sich, wieso diese Nevösität eigentlich da war.

Das Ganze fängt ziemlich harmlos an. Die Nachricht, dass ES in ein paar Tagen stattfindet, lässt einen etwas nachdenken. Je geringer die Distanz zu diesem Tag allerdings wird, desto mehr denkt man (man versucht sogar sich mit den Worten „du hast noch eine weitere Chance“ zu beruhigen).

Und dann ein, vielleicht sogar zwei Tage, oder sogar eine ganze Woche – das ist abhängig davon, was ES ist und was ES für einen bedeutet – also ziemlich kurz davor, steigt dann der Adrenalinspiegel gewaltig.

Die Adrenalinjunkies unter uns, finden es einfach nur „voll fett und groovy“, andere fühlen sich durch das Kribbeln, das sich da scheinbar im ganzen Körper ausbreitet, eher belästigt und im Handeln und Tun von anderen Dingen, die man noch zu erledigen hat, bevor ES eintritt, stark eingeschränkt. Konzentration völlig ausgeschlossen.

Üblicherweise wird man zu diesem Zeitpunkt dann auch noch mit „Was ist, wenn“-Fragen gequält und man hört so hier und da Geschichten, was sich schon so alles ereignet hat, als ES stattfand. Denn man ist ja nicht der erste Mensch, der ES vor sich hat und kann sich demnach also bei anderen Mut holen oder auch nehmen lassen.

Fast normal scheint auch die fünfte Zigarette am Tag davor, obwohl man eigentlich Nichtraucher ist. Schmecken tut die Kippe sowieso nicht und das Wissen, sein Krebsrisiko gerade um 75 % erhöht zu haben, hält einen auch nicht von fünf weiteren ab.

Hilfreich sind hier natürlich starke sanfte Beruhigungsmittel. Etwas Baldrian oder Vergleichbares, dreimal täglich, drei Tage vorher angefangen. Man ist ruhiger und kann die ganze Geschichte dann doch etwas gelassener nehmen. Wobei, wirklich gelassen wird man wohl nie, denn ES ist wichtig und ES kann schiefgehen.

Wenn man aber weiß, dass man geübt hat und, dass andere sagen, dass man es kann, dann kann man ES problemlos schaffen, und schon allein die Tatsache, dass andere an einen glauben, macht einen mehr als etwas zuversichtlicher und sehr viel sicherer in der Sache.

Vor allem aber ruhiger. Der Adrenalinspiegel bewegt sich im Bereich des Erträglichen. Die Gedanken werden aus dem Kopf verbannt. Nervösität ist völlig grundlos. Denn wenn ES schiefgeht, macht man es einfach normal. Man ist ja schließlich nicht die Erste

Irgendwo im Norden

Wenige Tage zuvor, irgendwo zwischen Göttingen und Hannover. Bahnsteig. Die Sonne schien, es war warm. Ich trug also einen verdammt scharfen Minirock, wenn ich das mal so sagen darf.

Es reichte ja nicht, dass ich fünf Minuten brauchte, um eine Sitzposition zu finden, bei der Mann mir nicht unter den Rock schielen konnte, nein die Sitzlage musste auch noch bequem sein, weil der Zug 20 Minuten Verspätung hatte.

Als dann die erlösende, näselnde Stimme aus dem Lautsprecher ertönte, dass der Zug gleich da wäre, beschloss ich also mich schon mal ans Gleis zu stellen.

Beide Hände voll, ahnungslos, einen halben Meter vom Gleis entfernt stehend, freute ich mich also, meinen Anschlussbus doch noch zu erreichen.

Und dann ging die Geschichte, zur Freude der Fahrgäste, genauso billig weiter, wie sie angefangen hatte. Zug. Wind. Rock. Marilyn Monroe.

EDIT: Kinder, jetzt wissen wir, warum wir Unterwäsche tragen sollen.

An Alle

Leider meinen in letzter Zeit irgendwelche Hurenkinder, sie müssten meinen Account hacken.

Deshalb habe ich ab sofort eine neue ICQ Nr., ihr könnt diese über meine e-mailadresse erfahren: kltodesfee(AT)yahoo.de.