Hass

Hallo Emily*,

Ich hasse dich gerade extremst. Ich hasse dich so. Hass. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Verdammt. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Verdammt. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Extremst. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Ewiger Hass. Ich hasse dich. Ich hasse dich so. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Verdammt. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Extremst. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Hass. Ich hasse dich. Ich hasse dich so.

(*Name geändert)

Überraschungen

Musiktipp: Placebo – Meds

Überraschungen sind toll. Besonders dann, wenn man überrascht ist. Gestern durfte ich dieses tolle Ich-bin-überrascht-Gefühl erleben.

Ahnunglos saß ich also in meinem Zimmer, hatte kaum was an und versuchte eine Mineralwasserflasche aufkriegen, als es klopfte, die Tür aufging und ungenannte Person in der Tür stand. Ungenannte Person, auch Freund genannt, stellte innerhalb einer Sekunde klar, dass er eine weitere ungenannte Person, auch Bekannter genannt, bei sich hatte und ich mir was anziehen sollte.

Ich war so erstaunt, dass ich gar nicht wirklich mitbekam, dass ich mir eine Jeans anzog. Sockenlos stand ich da für höchstens eine Sekunde, denn da ging die Tür schon wieder auf und die ungenannten Personen, auch Besuch genannt, kamen herein, als ob alles völlig selbstverständlich und normal wäre.

Vor diesem Erlebnis war ich per Telefon über das Auftauchen ungenannter Personen informiert worden, hatte das aber mit meinem weiblichen Gehirn nicht wirklich erfassen können und erlag der Vermutung, dass ungenannte Person, auch Bekannter genannt, der mich wie besagt anrief, den ich für andere ungenannte Person, auch Freund genannt hielt, in fünf Minuten bei sich zu Hause war.

Ungenannte Person, auch Bekannter genannt, beschloss meine Arbeitsblätter, die verteilt auf dem Schreibtisch lagen, zu durchsuchen und meine Stifte aus ihrem Behältnis zu entfernen. In diesem Moment war ich froh, dass er meine Unterwäsche, welche nur wenige cm weiter entfernt unter einem Stuhl herumlag, nicht gesehen hatte. Nein, gar nicht erst vorstellen.

Dazu fälllt mir allerdings eine weitere Ausräumgeschichte ein, die besagte Person, unter Einfluss von sehr viel Alkohol, gebracht hat: Ausleeren meiner Handtasche. Entreißen war nicht möglich. Angst, dass jeden Moment das Reißverschlussfach, in dem meine Tampons (ich habe versucht ein umschreibendes, schönes Wort hierfür zu finden, wegen Einfluss des Sonnenlichts nicht möglich gewesen.) aufbewahrt waren, wurde sekündlich größer, vorallem weil die Vorstellung, was er mit den Teilen machen würde, zu realistisch erschien. Glücklicherweise hat ungenannte andere Person, auch Freund genannt, rechtzeitig eingegriffen. Ungenannte Person, also der Mensch mit dem Bekanntheitsgrad, weiß heute übrigens nichts mehr davon. Alkohol ist schon ironisch toll. Total ehrlich toll sind allerdings besagte Überraschungen.

Überrascht wird man ja ständig, von einer roten Ampel, an der man dann vorbeifäht, weil die eben ganz ehrlich nicht mal den Anschein von gelb hatte, oder von einer Mutter, die einem ein Buch schenkt (The Da Vinci Code, sehr geiles Buch, wenn ich es durch habe, gibt’s meine objektive Kritik). Vielleicht wird man auch mal vom Regen überrrascht. Aber irgendwie sind das alles Dinge, die doch irgendwie wahrscheinlich sind, weil man vielleicht eine Woche lang erzählt hat, wie toll dieses Buch ist, oder es wtter.com gibt. Gestern war eine richtige Überraschung und deshalb war das toll.

Nach wenigen Minuten verschwanden die ungenannten Personen wieder, weil sie das Auto, mit dem tollen Chip drin, das jetzt ganz toll schnell fahren kann, weiter strapazieren mussten.

Ohne Titel

Spätestens als die Sonne mir heute morgen beim Zähneputzen ins Gesicht schien, war mir klar, dass der Tag gar nicht so schlecht werden kann. Müde, aber etwas besser gelaunt machte ich mich also auf den Weg zur Schule, der ausnahmsweise mal völlig staufrei war. Trotzdem kam ich zu spät.

In der Klasse angekommen, musste ich mit mehr oder weniger Begeisterung feststellen, dass wir Vertretungsunterricht hatten. Aber den 80 Geburtstag der Queen zu übersetzen war schon immer mein Lebensinhalt gewesen und so verging auch diese Stunde irgendwie.

Danach folgte dann Spanisch.

Heute Jul in: Der böse Absatz

Morgens: Handylos. Der Absatz hält.

Angenehme Wärme: Handylos. Der Absatz hält.

Mittags: Handylos. Der Absatz hält.

Göttinger Pflaster: Handylos. Der Absatz hält.

Nachmittags: Handylos. Der Absatz bricht ab.

Alter Mann: Handylos. Der Absatz sitzt wieder.

Abends. Handylos. Der Absatz hält immer noch.

Dankeeee 🙂