Internet

Ist ja nicht so, dass man abhänhig vom Internet wäre. Man kann sich ja auch anders beschäftigen. Fernsehen. Essen. Telefonieren. Schlafen. Lesen.

Ist auch nicht so, dass man das nicht lange durchhält, weil man kann ja eigenständig denken und überhaupt. Man muss nicht unbedingt ins Netz, man hat schließlich Word, ist ja egal wo man schreibt. Und Photoshop, ein neues Wallpaper gab’s lange nicht mehr. Geht auch ohne Netz.

Musik ist auch toll. Herumspringen und denken man ist sexy. Aufräumen geht mit Musik auch schneller. Geht auch ohne Netz.

Ohne den eigenen I-netzugang geht es auf jeden. Man ist schließlich mobil…

Winter in Göttingen – Modenschau

Winteranfang: In Göttingen werden die Hosen in die Stiefel und die Hälse in rosa Stoffschals gesteckt, während der Bauch unter einem kurzen Pullover, der letztes Jahr schon nicht gepasst hat, hervorquillt, sorry, hervorschaut. Die Männer der Gesellschaft kleiden sich ganz weiß und signalisieren damit ungewollt „Ich bin eine 16-jährige Jungfrau“, egal wie die Temperaturen sich ändern. Der Teil im Studentenalter führt die Diskussionen über Mediävistik in Wollschals und braunen Kordhosen fort – auf dem Fahrrad.

Winterende: In Göttingen werden die Hosen zu dem zweiten Paar Socken in die Stiefel gestopft und die Hälse in rosanen Stoffschals versteckt, während der Bauch unter einem viel zu kurzen Pullover hervorblitzt. Die Männer der Gesellschaft kleiden sich immer noch ganz weiß und signalisieren damit ungewollt „Ich bin immer noch eine 16-jährige Jungfrau“. Der Teil im Studentenalter führt die Diskussionen über Mediävistik in zwei Wollschals und braunen Kordhosen fort – neben dem Fahrrad.

Johnny and Mary

Johnny’s always running around, trying to find certainty.
He needs all the world to confirm, that he aint lonely

Mary counts walls, knows he tires easily

Johnny thinks the world would be right, if it would buy, truth from him.
Mary says he changes his mind, more than a woman.

But she made her bed, even when the chance was slim.

Johnny says he’s willing to learn, when he decides, he’s a fool.
Johnny say’s he’ll live any where, when he earns time to.

Mary combs her hair, says she should be use to it.

Mary always edges her bets, she never knows, what to think.
She says that he still acts, like he’s being discovered.

Scared that he’ll get caught, without a second thought

Johnny feels he’s wasting his breath, trying to talk, sense to her
Mary says he’s lacking a real, sense of proportion
So she combs her hair, knows he tires easily

Johnny’s always running around, trying to find certainty.
He needs all the world to confirm, that he aint lonely

Mary counts walls, says she should be use to it.

(Placebo Lyrics)

Warten

So, da sitzt man dann ganz ahnungslos und sitzt eben da, weil man auf den Bus warten muss der erst in einer halben Stunde kommt.

Im Grunde wartet man ja immer. Den Großteil unserer Zeit verbringen wir damit auf den Tod zu warten. Und alles was wir tun, machen wir um uns die Warterei zu verkürzen. Eine tolle These.

Wenn ich also zu Mc D gehe, warte ich. Natürlich auf den Ein-Euro-Burger und das Milchshake, aber eben auch auf den Tod. Das hab ich vorher schon getan und werde es auch noch danach tun. Wenn ich nicht den plötzlichen Tod durch Fettsucht oder Herzinfarkten oder ähnlichem erlegen bin. Dann wäre das Warten zuende.

Wenn man jetzt weiterdenkt und das tut man ja immer, auch wenn man nicht denken will. Dann denkt man nämlich, dass man nicht denken will. Gedankensprung. Dann stellt sich die Frage: Kann man nur auf etwas warten, von dem man will, dass es eintrifft?

Beispiel Weihnachten, man wartet den ganzen Tag. Aber auf Prüfungen will man ja nicht unbedingt warten, man kann sie ja verschlafen. Also warten wir vielleicht doch nicht so viel.

Mir geht es bestens.